Familien brauchen keine Leistungen?
Hochrangiger FDP-Politiker läßt die Maske fallen
Es wundert uns nichts mehr in diesen Tagen, auch nicht, daß hochrangige und gutbezahlte FDP-Politiker wie Hermann Otto Solms, selbst Vater von drei Töchtern, in Familien kein Geld mehr investieren wollen. Das Elterngeld – welches für gut 50 % der Mütter ohnehin nur ein Almosen ist, könne man ja streichen, um Steuergeschenke an gut verdienende Kinderlose zu machen.
Daß der Staat von den Eltern profitiert, von der Aufopferung der Mütter insbesondere, scheint Herr Solms und seine Gleichgesinnten total zu vergessen. Wie ein Dürstender in der Wüste von einer Wasserquelle, ist der Staat abhängig von deutschen Menschen, die sich für Kinder und Familie und die damit extremen finanziellen Nachteile entscheiden. Er stirbt ohne sie.
Das Elterngeld, welches im Vergleich zum davor gezahlten Erziehungsgeld für die meisten Mütter eine Verschlechterung darstellt, wird dringend gebraucht, um nicht auf Harz IV angewiesen zu sein oder sogar nach 8 Wochen Mutterschutz sein vollkommen von der Mutter abhängiges Baby in die Hände fremder, überforderter Krippenerzieherinnen zu geben. Vermutlich stellt sich Herr Solms vor, daß Frauen, die ein Baby bekommen haben „nicht bedürftig“ seien, weil sie ja nach der Mutterschutzfrist gleich wieder arbeiten gehen können – sofern sie überhaupt Arbeit haben. Es ist offensichtlich für Herrn Solms kein Problem, die kommenden Generationen seelisch zu zerstören, leistungsunfähig und vor allem bindungsunfähig zu machen, in dem man sie als Babys kurz nach der Geburt in Massenunterkünfte gibt. Stillen und die wärmende Nähe der Mutter scheinen für ihn unerheblicher Luxus zu sein. Dabei ist es wissenschaftlich erwiesen, wie wichtig die Mutter in den ersten drei Lebensjahren für die Gehirnentwicklung und die seelische Reifung eines Kindes ist. Was für eine Generation von zerstörten Seelen möchten solche Menschen wie Herr Solms hervorbringen? Uns würde interessieren, ob auch Herrn Hermann Otto Solms Ehefrau gleich nach der Geburt ihrer drei Töchter wieder arbeiten gegangen ist oder ob sie nicht vielleicht sogar Hausfrau war – all die Jahre lang, die ihre Kinder kleiner waren. Wir fragen Sie, Herr Solms, hatten Ihre Kinder das Glück einer harmonischen Kindheit, mit einer Mutter, die für sie Zeit hatte, und zwar morgens beim Frühstück und Mittags nach der Schule, wenn so vieles auf der Seele brannte und abends beim Zubettgehen? Vermutlich war Frau Solms finanziell so gut abgesichert, daß sie auf den Staat nicht angewiesen war. Aber in dieser glücklichen Lage sind heute die wenigsten Mütter.
Den etablierten Parteien sind deutsche Familien und ihre Probleme schlichtweg egal. Nicht anders kann man solche Entgleisungen, wie die Äußerung des Herrn Solms verstehen.
Die NPD und der Ring Nationaler Frauen sind die einzig wahre Familienpartei. Mit ihrer Forderung nach einem Müttergehalt und nach Herstellung einer finanziellen Besserstellung von Familien, gegenüber Kinderlosen, sind sie die Interessenvertreter der Familien.
Stella Hähnel
Ring nationaler Frauen
Am abgelegt von Sven Haverlandt unter Deutschland
Schlagwörter: Elterngeld, Erziehungsgeld, Familien, Kinder, Müttergehalt, Stella Hähnel
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