Kreistagssitzung vom 7.10.2009
Die Sonderkreistagssitzung wurde erforderlich, um die zweite Nachtragssatzung zum Haushaltsplan zu verabschieden. Erhebliche Mehrausgaben wurden im Bereich der Jugendhilfe erforderlich, was eigentlich kaum verwundert, liegen doch Anspruch und Realität meilenweit entfernt.Besonders dramatisch wird die Sache, wenn man bedenkt, daß sich die Zahl der Schüler in Brandenburg in den letzten Jahren nahezu halbiert hat. Unterrichtsausfälle, prekäre Lebenssituationen der Eltern und das Einschleichen des zersetzenden 68er Gedankengutes haben bei unserer Jugend tiefgreifende Sinnentleerung und Verweichlichung hervorgerufen.
Drogenkonsum, Antriebslosigkeit und Kriminalität sind die Folgen einer Politik, welche alles verteufelt, was einmal deutsche Tugenden waren. Ordnungssinn, Pünktlichkeit, Fleiß und Idealismus wurden durch hohle Phrasen wie Toleranz und Multi-Kulti ersetzt.
Diese Fehlentwicklungen fordern nun ihren Tribut in Form von steigenden Kosten bei der Jugendhilfe. Aber solange links-grüne langhaarige Hohlköpfe das Geschehen im Bildungssektor bestimmen, wird sich daran auch nichts ändern. Insgesamt ergibt sich ein Fehlbetrag von 6,4 Millionen Euro, welcher durch Rücklagen abgedeckt wird.
Interessant wird die Sache erst im nächsten Jahr, hat der Bund doch schon angekündigt, die Zuschüsse für Wohn und Heizkosten bei Hartz IV Empfängern zu kürzen. Gleichzeitig geht auch der sonst so optimistische Landrat Loge von sinkenden Steuereinnahmen aus, so daß das Jahr 2010 für Hilfsbedürftige ziemlich hart werden könnte. Die völlig verfehlte Politik der Entnationalisierung läßt die Aussichten für die Zukunft eher trübe erscheinen und so manch einem bis dato noch gutgläubigen Michel die Sorgenfalten in die Stirn meißeln. Daß "sozial nur national geht!, werden viele erst verstehen, wenn die letzten Reste staatlicher Daseinsfürsorge dem schnöden Mammon geopfert wurden. Wie sehr sich das deutsche Volk immer noch von den Verdummungsstrategien des Kapitals blenden läßt, haben die letzten Wahlergebnisse gezeigt, nur soll niemand hinterher behaupten, wir hätten ihn nicht gewarnt.
Eichwalde, den 13.10.2009
Frank Knuffke




