Mahnwache in Eichwalde - das hat gesessen

Am 10.06.2009 führte der NPD - Kreisverband Dahmeland im "roten" Eichwalde eine Mahnwache unter dem Motto "Sozial geht nur national" durch. Trotz relativ kurzer Vorbereitungszeit - 48 Stunden - organisierte die Linke eine Gegenveranstaltung. Das es überhaupt eine Gegenveranstaltung gab, könnte dem Zusammenspiel zwischen Polizei, Verwaltung und den Linken geschuldet sein, denn die Mahnwache wurde von uns nicht beworben, noch wurde zu dieser mobilisiert.
Eines beweist die Gegenveranstaltung noch, deutsche Behörden sind schon in der Lage innerhalb von 48 etwas zu bewirken, das sollte sich jeder merken, der auf längere Bearbeitungszeiten bei deutschen Ämter - z.B. ArGe, Bauamt usw. - stößt.
Nun meldet sich Alexander Helbig (die Linke Eichwalde) zu Wort und wir möchten unseren Lesern diese Worte nicht vorenthalten.

Schon die Überschrift läßt an Helbig seiner Geschichtskenntnis zweifeln:
Helbig: Faschisten müssen draußen bleiben
NPD - Dahmeland: Faschisten gab es in Deutschland nie, nur Nationalsozialisten. Wir haben an diesem Tage in Eichwalde keine Italiener gesehen, aber warum dürfen italienische Touristen nicht mehr nach Eichwalde einreisen, wir dachten bisher immer, die Linke sei für ein Europa ohne Grenzen.
Sollte Helbig allerdings die Nationaldemokraten meinen, die ihre Mahnwache in Eichwalde durchgeführt haben, so hat er sich nicht nur geschichtlich sondern auch inhaltlich geirrt.  Denn wir waren drin in Eichwalde und wir kommen auch gerne wieder.


Helbig: Über 100 engagierte Eichwalder Bürgerinnen und Bürger waren der gleichen Meinung und protestierten am 10.06.09 gegen eine auf unserem neugestalteten Markt- und Festplatz von der NPD durchgeführte sogenannte "Mahnwache."

NPD - Dahmeland: Sicher hat Alexander Helbig , wie üblich bei solchen Veranstaltungen - jeden Passanten der vorbeilief mitgezählt. Denn auf den Fotos, die es von der Mahnwache samt Gegenveranstaltung gibt, waren - abgesehen der herangekarrten und  indoktrinierten  Schulklassen -  keine zwanzig Volksgenossen zu sehen.  Nun ja, die Linke - damals SED -  hat vor 25 Jahren ja auch 98 Prozent der Wählerstimmen bei den "Freien Wahlen" in der DDR bekommen. Wie frei diese Wahlen waren, weiß ja heute jeder.

Helbig:  Auf ihrem Transparent stand zu lesen, "Jugend braucht Perspektive".

NPD - Dahmeland: Nun wer lesen kann ist klar im Vorteil. Auf dem Transparent steht "Jugend braucht Zukunft"

Und nun kommt die von den etablierten und dem Bündnis gegen Rechts  - Alexander Helbig ist dort Mitglied -  geforderte inhaltliche Auseinandersetzung  mit der NPD.

Helbig: Welche Perspektive meinen sie? Die, die ihre geistigen Väter im damaligen "1.000- jährigen Reich" der Jugend gaben?

Helbig: Oder bezog sich die Nazilosung darauf, daß im Verlauf des Zweiten Weltkriegs  1,5 Millionen Kinder und Jugendliche durch die Faschisten deportiert wurden?

So sieht also die inhaltliche Auseinandersetzung mit der NPD aus. Wie schon auf der Doppelkundgebung am Herrentag,  als wir den Mitgliedern des BgR KWh eine öffentliche Diskussion anboten und man mangels Argumenten verzichtet hat, gibt es auch hier keine inhaltliche Auseinandersetzung.

Wir möchten Ihnen an dieser Stelle den kompletten Text  von Alexander Helbig nicht vorenthalten. Wenn Sie diesen Text lesen, bedenken Sie dabei bitte eines:
Dieser Mann möchte am 27.09.2009 Bürgermeister von Eichwalde werden!!

Als Bürgermeister allerdings bedarf  es ein wenig mehr Argumente als der Faschismuskeule und dem Holohammer.


Verweis zum Bericht von Alexander Helbig

 

Königs Wusterhausen, der 14.06.2009

Sven Haverlandt

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